Die Orgel wurde 1845 von Carl August Buchholz aus Berlin gebaut.
Das einmanualige, "seitenspielige" (auf so ein Wort muß man erst mal kommen!) Instrument hat in der Vergangenheit zwar mehr oder weniger sachkundige Reparaturen, jedoch zum Glück keinen Umbau erlitten; der schwerste Verlust betraf die Prospektpfeifen, die 1917 "eingezogen" wurden.
Im Jahre 1994 wurde die Orgel durch die Orgelbauerfirma Hinrich Otto Paschen, Kiel denkmalsgerecht instandgesetzt.
Die Reparatur wurde durch große Spendenbereitschaft der Gemeindeglieder und eine Beihilfe der Landesregierung möglich.

Manual C - f3
Prinzipal 8'
Gedackt 8'
Oktave 4'
Rohrflöte 4'
Quinte 22/3'
Superoktave 2'
Pedal C - d1
Subbaß 16'
Nebenzug Calcanten-Glocke
Die zuständigen Orgelsachverständigen der Landeskirche konnten im Dezember 1994 bei der Abnahme feststellen: "Nicht nur wegen ihres Alters, sondern gerade auch wegen ihres nahezu 100%-igen Originalzustandes und wegen ihrer hohen Qualität konnte der Buchholz-Orgel in Tribohm seit jeher Denkmalwert zuerkannt werden. ... Die Intonation (Orgelbauer Saure) gab der Orgel ihr altes Klangbild, wie es am Pfeifenbefund erkennbar war. ... Mit der Wiederherstellung ... hat nicht nur die Kirchengemeinde ihr schönes Instrument wiedererhalten, sondern darüber hinaus ist ein originales und originelles Instrument für das ganze Kirchengebiet wieder spielbar."
Einer intensiven Nutzung steht jetzt vor allem der schlechte Zustand der Kirche im Wege. Bei den gelegentlich stattfindenden Kirchenkonzerten werden die Hörer immer wieder vom überraschend warmen Ton und mächtigen Klang dieser an sich unscheinbaren Orgel überrascht.