Restauratorisches Gutachten
Restauratorische Untersuchung und Dokumentation des historischen Mörtelbestandes
und der Befunde an historischer Außenfarbigkeit an der Dorfkirche Tribohm
August 2002
von Dipl.-Restauratorin Elke Kuhnert, Lindenstraße 8, 18435 Stralsund
1. Objektbeschreibung
Beim Objekt handelt es sich um einen sorgfältig gemauerten, einschiffigen Feldsteinquaderbau mit eingezogenem rechteckigem Chor und Nordsakristei aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die Fenster des Schiffes sind als schmale, rundbogige Schlitze gebildet, ebenso an der Chomordwand und der Chorostwand. An der Chorostwand befinden sich die beiden Fenster zu Seiten eines ursprünglichen Rundfensters. Die Chorsüdwand besitzt neben den vermauerten Resten der ursprünglichen Schlitzfenster ein Segmentbogenfenster, das jedoch ebenfalls noch spätmittelalterlich ist. Im 17. Jh. wurden die Giebel des Chores und der Sakristei erneuert.
Der im Westen vorgesetzte geböschte Holzturm mit tief ansetzendem achtseitigem Helm stammt lt. dendrochronologischer Untersuchung von 1419, weist aber eine Inschrift von A. Werkmeister 1650 bez. auf.
Ansicht von Süden mit dem neu gedeckten Dach

Südansicht der Kirche mit dem neu gedeckten Dach
© Pfarramt Ahrenshagen, 07.12.2002