| Gottes Güte, wenn man ihm könnte vertrauen. |
| Gegen dem Abend kamen zwei Vöglein, die in des Doctors (Luthers) Garten ein Nest machten, geflogen, waren aber oft von denen, so vorüber gingen, gescheucht. Da sprach der Doctor: "Ach, du liebes Vöglein, fleuhe nicht! ich gönne dirs von Herzen wohl, wenn du mirs nur glauben könntest. Also vertrauen und glauben wir unserm Herrn Gott auch nicht, der uns doch alles Gute gönnet und erzeiget; er will uns ja nicht todtschlagen, der seinen Sohn für uns gegeben hat." |
| (Martin Luther, Tischreden) |
| Von einem zarten Gewissen. |
| "Ich halte, wenn die Apostel hätten zu einer solchen Zeit sollen leben, als wir jetzt, da die Sünde und Laster Alles überschwangen, sie hätten viel zu zarte Gewissen gehabt, sie hättens nicht können leiden. Wir aber haben Bärenhäute, Wildschweinshäute; wir fühlens so hart nicht! Wer drum ein hartes Häutchen hat über seinem Herzen, dem möchte es wohl zerbrechen. Wohlan, wir mögen wohl beten und fromm werden." |
| (Martin Luther, Tischreden) |
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Pastor Hirte: Guten Tag, wer sind Sie? Naseweis: Ich bin Naseweis von Pantlitz, Angehöriger der wahrscheinlich ältesten Pantlitzer Familie. P. H.: Herr Naseweis, meinen Sie, daß es in Pantlitz viele Mäuse gibt? N.: Soweit ich weiß, eine Menge. P. H.: Und wie sieht es in der Kirche aus? N.: Obwohl dort öfter gemaust wird, gibt es viel zu wenig Mäuse und viel zu wenig Menschen! P. H.: Gestatten Sie noch eine andere Frage? N.: Aber gerne! |
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P. H.: Herr Naseweis, wollen Sie sich nicht endlich der dringendsten Probleme annehmen? N.: Murmel, murmel ... Lassen Sie mich ... ich muß erst mal über mein Leitbild nachdenken....! P. H.: "Ah, ja!" |
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P. H.: Was halten Sie von dieser Website? N.: ... P. H.: Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit! |
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