Was in diesem Jahr geschah
Hier finden Sie Vorankündigungen und Berichte über Geschehnisse in unseren Gemeinden. Die Seite wird unregelmäßig aktualisiert, schauen Sie ab und zu mal vorbei!
Richtig was los in Tribohm!
Tribohmer Turmdach schwebt zu Boden

abgenommene Turmhaube
Tribohm. Nach mehrwöchiger Vorbereitungszeit war es gestern soweit: Mit Hilfe eines Kranes wurde das Dach über der Glockenstube vom Turm der Tribohmer Kirche abgehoben. Laut Zeitplan sollte das in der Zeit von 8 bis 9 Uhr geschehen, die Arbeiten allerdings verzögerten sich: Die Seile, die notwendig waren, um das Dach zu liften, waren zu kurz. Sie hätten 14 Meter lang sein müssen. Aber das Team von der Kranfirma wusste sich zu helfen: Das Betonwerk Ribnitz verfügt über längeres Krangeschirr. Zu diesem Aufsehen erregenden Teil der Reparatur des Tribohmer Kirchturmes hatten sich viele Einwohner eingefunden, um dabei zu sein. Vor allem für die Ferienkinder war es eine Abwechslung. Das Turmdach wurde in dem Bereich vor der Kirche abgesetzt, dort soll es nun repariert werden. Im September, so Architekt Elmar Bodet, wird es wieder auf den Turm gehievt werden. Bis dahin werden im Inneren des Turmschaftes weitere Arbeiten erledigt. Damit die Witterung den alten Balken nichts anhaben kann, wird der Turmschaft von einer Firma abgedeckt werden. Das Dach war mit einem Traggestell aus Eisen abgefangen worden, nur so waren die Arbeiten möglich

Bericht von M. Schissler in der Ostseezeitung vom 25.7.2003
Foto F. Wegner
Zeitungsbericht: Patonatsanbauten in Pantlitz
Patronatsanbau kann Tourismus fördern
Kirchengemeinde will neues Projekt in Angriff nehmen

Der Patronatsanbau an der Kirche in Pantlitz ist das nächste Projekt, das der Ahrenshäger Pastor Klaus-Christian Hirte in Angriff nehmen will. Ein Konzept liegt schon vor.

Von MICHAEL SCHISSLER

Pantlitz. Von innen gesehen ist sie schon ein Schmuckstück, die Kirche in Pantlitz. Mit einer Million Mark aus einem Programm der Europäischen Union wurde der Kirchenraum saniert und so hergerichtet, dass darin Ausstellungen und Konzerte stattfinden können. Zudem ist der Kirchturm zu einem Aussichtsturm geworden, von dem man einen guten Blick über die Recknitz hat. Der Patronatsanbau allerdings, das war der Ein gang für die Adeligen, droht nun langsam in sich zusammenzufallen und würde die bisherigen Erfolge schmälern.
Geht es nach dem Konzept und dem Willen von Pastor Klaus-Christian Hirte, soll der Anbau auch für touristische Zwecke - genutzt werden können. Im unteren Bereich könnten Sanitäranlagen und eine Küche ihren Platz finden", erläutert Hirte. Ferner könne die Heißluftheizung, die man bereits habe, dort ihren Platz finden. Im oberen Bereich wäre es dann möglich, einen kleineren Sitzungs- oder Begegnungssaal zu schaffen. "Damit würden wir auch für die Touristen einen Anlaufpunkt schaffen", sagt Hirte. Immer wieder werde schließlich nach Orten gesucht, an denen bestimmte Veranstaltungen ihren besonderen Rahmen bekommen.

Mit dem Wasserwanderrastplatz und dem slawischen Burgwall sei das durchaus gegeben. Zum anderem gebe es die Möglichkeit, dass der Tourismusverband hier eine Außenstelle eröffne. Die Planungen, die man in Ahrenshagen hegt, liegen mittlerweile schon beim Landesamt für Denkmalpflege.
Und die Kirchengemeinde selbst hat auch schon begonnen, Gelder für die Sanierung des Patronatsgebäudes anzusammeln. So kam beim jüngsten Burgwallsingen die Summe von 1000 Euro zusammen. Besonders ist das dem Pantlitzer Dorfverein zu verdanken, der für eine Kaffeetafel während der traditionellen Veranstaltung gesorgt hatte, so Hirte.


OZ meint

Kirchen bieten dem Urlauber im Hinterland Ruhe und Beschaulichkeit

Vor allem in den Städten, so war es in den vergangenen Tagen zu hören, sollen Kirchen verkauft werden. Dagegen werden Stimmen laut, auch von Menschen, die keine Kirchenmitglieder sind. Denn: Ein Gotteshaus ist ein Charaktermerkmal der Innenstädte und der Wohnbezirke. Keiner denkt in Pantlitz daran, die Kirche zu verkaufen, nun schon gar nicht, da sie bereits von innen renoviert ist. Pastor KlausChristian Hirte geht den richtigen Weg, das Gotteshaus für den sanften Tourismus zu öffnen und es damit in seinem Bestand zu fördern und in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Der Hinterlandtourismus gewinnt damit neue lohnenswerte Ziele - und die Gäste, die nicht nur Strand und Sonne wollen, danken es mehr und mehr mit ihren Besuchen.

MSC.
Ostseezeitung vom 4.7.2003
Zeitungsschau
Ein Artikel der Ostseezeitung:
Glockenstube in Tribohm wird saniert
Gelder stehen bereit / Noch im Juni geht es los

Pastor Hirte

Auch sie wird bei der Sanierung an die Reihe kommen: die alte Turmuhr im Tribohmer Kirchturm. Das hat sich Pastor Klaus-Christian Hirte schon vorgenommen.
OZ-Foto: Michael Schißler

Die Tribohmer Kirche hat noch mehr Schätze zu bieten, als man bislang angenommen hat. Nun sind Malereien aus dem 14. und aus dem 15. Jahrhundert gefunden worden.

Von MICHAEL SCHISSLER

Tribohm. Was die Landesrestauratorin an den Wänden der Tribohmer Kirche freigelegt hat, ist schon etwas Besonderes, sagte jetzt Pastor Klaus-Christian Hirte. "Diese Ausmalungen sind wertvoll, so dass wir uns nun darum bemühen, sie zu retten." Bislang wurden bereits die Wände des Gotteshauses in Tribohm saniert, nun kann die Feuchtigkeit nicht mehr eindringen und noch mehr Schäden anrichten. Indes wird es nicht ganz einfach und auch nicht ganz billig, die Malereien zu retten, denn der Putz hat sich jetzt schon zu einem Teil gelöst. Deswegen freute sich jetzt Hirte, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein Spendenkonto für die Innensanierung eingerichtet hat. Bevor man allerdings damit beginnen kann, die Malereien zu retten, müssen Kanzel und das Patronatsgestühl ausgebaut und gleichfalls saniert werden. Auch das hat einen Haken. "Es muss bei der gleichen Luftfeuchtigkeit gelagert werden", erläuterte der Abrenshäger Pastor, "wir überlegen, ob das in der Kirche selbst geschehen kann."

Unterdessen hat sich aber etwas in Sachen Turmsanierung getan. Auch hier hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in die Kasse gegriffen und wird 40 000 Euro für die Sanierung des Holzturmes zahlen. Weitere 51000 Euro kommen vom Bund und vom Land Mecklenburg-Vorpommern für den ersten Bauabschnitt. Nach den Worten von Hirte sollen die Arbeiten noch in diesem Monat beginnen. Und angesichts der Konstruktion des Kirchturmes werden sie nicht ganz einfach ein. Saniert wird zuerst die oberste Etage mit der Glockenstube. Dazu, so berichtete Hirte weiter, wird eine Stahlkonstruktion gebaut werden, die in Beton verankert wird, damit wird der obere Teil des Turmes abgefangen und dann mit den Arbeiten begonnen. "Wenn alles auseinander genommen wird, bekommt man diese einmalige Arbeit der Zimmermannskunst nicht wieder hin", sagte Hirte, Schadhafte Balken werden ersetzt und auf das Turmdach kommen dann handgespaltene Holzschindeln. Mit dem zweiten Bauabschnitt hofft Hirte im Jahr 2004 beginnen zu können.

Vom Winde verweht

11. Pantlitzer Burgwallsingen

Es stürmte mächtig, als am Nachmittag des 21. Juni in Pantlitz das XI. Burgwallsingen stattfand. Sechs Chöre waren an dem abwechslungsreichen Programm beteiligt. Zum ersten Mal die Dorfchöre aus Velgast und Behren-Lübchin. Auch in diesem Jahr sangen wieder die Kinder aus Eixen unter Leitung von Pastorin Mahlburg, ausserdem der St. Klarenchor Ribnitz mit Karin Keller - deren Mann leider gesundheitlich verhindert war.

Burgwallsingen
Die Chorgemeinschaft Groß Lüsewitz -Bad Sülze sang unter Leitung von Frau Dr. Ingrid Wulfert. Sie hatte auch die musikalische Gesamtleitung des Programms übernommen. Und zum ersten Mal seit Jahren trat wieder der Posaunenchor auf. Die Kollekte und der Verkauf von Kaffee und Kuchen ergaben mehr als 1.000 Euro, die zur weiteren Sanierung der Pantlitzer Kirche verwendet werden sollen.

Die Versorgung mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Bratwürsten hatte in bewährter Weise der Dorfverein Pantlitz übernommen. Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes war für das Feuer am Abend zuständig. Frau Böttger aus Daskow hatte die Plakate gemalt. Allen Betelgten, die hier bei weitem nicht alle namentlich erwähnt werden können, sei hiermit ein großes Dankeschön ausgesprochen!

Gedacht ist daran, in den nächsten Jahren die beiden Patronatsanbauten an der Kirche zu sanieren. Dort sollen eine Küche, Sanitäranlagen sowie Räume für Veranstaltungen und touristische Nutzung entstehen. Diese Räume können dann von der Kommune, dem Tourismusverband oder auch von den Daskowern mitgenutzt werden.

letzte Probe

Letzte Probe, man will schließlich sein Bestes geben

Klaus-Chr. Hirte
Echo auf unsere Webseiten

In der Ostseezeitung (?) fanden wir dies:

Zeitungsartikel
Um ihn geht es.

Turm von Pantlitz

Nein, es war nicht der Pastor, der die spitze Zunge hatte. Dazu hat man heute einen Webmaster.
Ha, ha, ha, sagen wir uns, der Blick vom Pantlitzer Kirchturm ist also doch das Schönste ...

Ausflug zur IGA in Rostock

Die Ahrenshäger kommen!

Am 21. Mai fand unser Gemeindeausflug zur Internationalen Gartenbauausstellung in Rostock statt.

IGA-Besuch
Natürlich entstanden unendlich viele Blumenbilder, wir haben hier den Platz für das schönste von allen reserviert.

Rahmen

1. Juni 2003
Einführung von Pastor Hirte
Einführungsgottesdienst
Liebe Gemeinde,

für die vielen, vielen Glückwünsche und Blumen zu meiner Einführung in die Pfarrstelle Ahrenshagen möchte ich allen von Herzen danken! Es ist schön, in den Gemeinden willkommen zu sein. Nun bin ich schon seit dreieinhalb Jahren hier. Viele habe ich bei Besuchen schon kennengelernt.

Zum Einführungsgottesdienst am Nachmittag des 27. April waren 120 Gemeindeglieder gekommen. Unser Chor sang. Und die Superintendentin Helga Ruch aus Stralsund nahm die Einführung vor.

Die Einsegnung
Anschließend gab es Kaffee und Kuchen im Pfarrhaus. Rund 80 waren der Einladung gefolgt. Und das Erstaunliche, es fand jeder einen Platz, der Kuchen reichte, auch Herzhaftes gab es zu essen. Von den Kirchenältesten war alles wunderbar vorbereitet. Auch dafür möchte ich danken!

Kaffetrinken

Kirchengemeinde funktioniert nur, wenn sich viele beteiligen und mit ihren Ideen einbringen. Solange das funktioniert, macht die Arbeit in einer so großen Gemeinde auch Spaß.

Schön ist es natürlich auch, wenn unsere Veranstaltungen und die vielfältigen Angebote besucht werden. So mancher mag zu Hause sitzen und denken, vielleicht gehe ich zum Chor, zum Gemeindenachmittag oder mal zum Gottesdienst. Aber dann traut er sich doch nicht. Manchmal ist die Scheu eben zu groß.
Kommen sie trotzdem.
Sie werden erstaunt sein, wie große Freude es machen kann, mit anderen gemeinsam etwas zu unternehmen.
Genießen sie das Frühjahr und den Sommer!

Das wünscht Ihnen Ihr Pfarrer
Klaus-Christian Hirte

Bilder: Doris Geier
27. April 2003
Freudiges Ereignis - 30 jährige Orgelpause beendet

Orgeleinweihung Schlemmin

Am 16. Februar 2003 fand in der kleinen Kirche zu Schlemmin ein bemerkenswertes Ereignis statt: Die 162 Jahre alte Buchholz-Orgel, die 30 Jahre verstummt war, konnte mit einem Gottesdienst wieder eingeweiht werden. Das Tonkünstler-Lexicon" Berlins von der ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart von Carl Freiherr von Ledebur. Berlin, 1861 vermerkt: Die Orgeln von Carl August Buchholz zeichnen sich durch vorzügliches Baumaterial, durch grosse Mannigfaltigkeit charakterisierter Klangfarben und durch unvergleichlich schöne und gleichmäßige Intonation und Ansprache alle, selbst der verschiedenartigsten Töne aus. Diese herrliche Intonation, und somit die wohlthuende Wirkung der ganzen Orgel hat vorzüglich darin ihren Grund, dass bei der Intonation jeder Pfeife nur das zugemuthet wird, was sie ihrer Natur nach, vollkommen schön leisten kann."

Die Prospektpfeifen dieses romantischen Instrumentes mussten bereits 1917 für die Rüstungsproduktion abgeliefert werden. Die Orgel hatte insofern noch eine kleine Überlebenschance, als die Holzpfeifen jedenfalls für die Rüstung unbrauchbar waren. Erst der 2. Weltkrieg und seine Wirren führten dazu, dass auch weitere Pfeifen gestohlen oder soweit beschädigt wurden, dass dieses schöne Instrument seit 1973 nicht mehr bespielt werden konnte, obwohl die Holzpfeifen zwei Weltkriege und den Vandalismus der Nachkriegszeit überlebt hatten. Die Gemeinde, allen voran Frau Staude, ließen aber nicht locker und vermochten, zusammen mit Pfarrer Hirte die nötigen Mittel für eine Restaurierung der Orgel zusammenzubringen.

Die Landeskirche und die Zeit-Stiftung legten erhebliche Beträge zu und so konnte endlich der Firma Schmidt in Rostock der Auftrag für die Restaurierung der Orgel erteilt werden. Da nahezu alle Holzpfeifen und ein Teil der Metallpfeifen noch vorhanden waren, gelang die Restaurierung so gut, dass der von Carl August Buchholz angestrebte Klang vollkommen wiederhergestellt werden konnte.

Zur Orgeleinweihung waren eigens die Superintendentin Helga Ruch und der Orgelbeauftragte der Pommerschen Landeskirche Kantor Martin Rost, Organist an der Marienkirche zu Stralsund, angereist, um mit der Gemeinde das feierliche Ereignis mit einem Gottesdienst und einem Konzert zu begehen.

In dem durchdacht zusammengestellten Orgelkonzert brachte Rost im Wesentlichen Komponisten des 19. Jahrhunderts zu Gehör, die seinerzeit auf Buchholz-Orgeln häufig gespielt wurden. Hervorzuheben sind die Fantasie in d-moll von Johann Baptist Kucharz, die dem Organisten nach Art eines Potpourris Gelegenheit gab, alle Register der Orgel mit ihren vielfältigen Klangschattierungen vorzuführen, zwei Kompostionen von Johann Gottlieb Goldberg und Wolfgang Amadeus Mozart, in denen das Flauto-dolce-Register zeigen konnte, was es seiner Natur nach, vollkommen schön leisten kann", und eine Fuga in D-Dur von Christian Friedrich Ruppe, die das volle Werk farbenprächtig und mit der dieser Buchholz-Orgel eignenden Intonationsreinheit mit ihrem weichem Klang und den reichen Obertönen zum Erklingen brachte.

Dr. Rainer Dally, 16. Februar 2003
"Ihr sollt ein Segen sein"

Ökumenischer Kirchentag in Berlin

Unter dem Motto: "Ihr sollt ein Segen sein" findet vom 28. Mai bis zum 1. Juni 2003 in Berlin der erste Ökumenische Kirchentag statt, der vom Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gemeinsam veranstaltet wird.

Kirchentag
Das Programm ist in diese vier Themenbereiche gegliedert:

  • "Glauben bezeugen - im Dialog leben", theologische Fragen und das Gespräch mit anderen Religionen
  • "Einheit suchen - in Vielfalt einander begegnen", Themen von Ökumene und kirchlicher Gemeinschaft
  • "Menschenwürde achten - die Freiheit wahren", es kommen unter anderem Gentechnik und Biomedizin, aber auch Fragen persönlicher Lebensgestaltung und zwischenmenschlichen Zusammenlebens zur Sprache
  • "Welt gestalten - in Verantwortung handeln", Fragen von Gesellschaft und Politik, in Deutschland, Europa und in internationalen Zusammenhängen

    Es werden zu dem ökumenischen Ereignis mehr als 100.000 Teilnehmer erwartet

    16. Februar 2003
  • "Heiliger Geist, erfülle uns"

    Weltgebetstag der Frauen 2003

    Frauengebetstag

    Ein Bild der Künstlerin Mireille Samir Chaker.
    Der Heilige Geist in Form von drei Flammen, Die erste wird getragen, die zweite zeigt eine Zeder, so wie auf der Flagge Libanons zu sehen ist, und in der dritten wird eine Frau sichtbar. Eine Frau war es auch, die der Menschheit ins Leben verholfen hat mit ihrer Fähigkeit zu empfangen und zu geben - ohne Gegenleistung. Mit einer Hand - in einer Geste, die ihren Respekt ausdrückt - empfängt die Frau den Willen Gottes.
    - mit einer Liturgie aus dem Libanon

    Was wissen wir vom Libanon? Wenig. Dieses Land am östlichen Mittelmeer, halb so groß wie Hessen, kennen Christen vielleicht aus der Bibel. Sie erwähnt den Libanon 75-mal und rühmt ihn als ein Land aus Gottes Hand voller Duft und Schönheit und vor allem Heimat der Zedern, Sinnbild für Gottes Schöpferkraft und Güte. Die Verfasserinnen der diesjährigen Gebetstagsordnung möchten an diese große Tradition des Libanon anknüpfen, sie erinnern daran, das sie in einem Teil des Heiligen Landes wohnen. Auf den Straßen ihrer Städte Tyrus und Sidon ist auch Jesus gegangen und die Hochzeit in Kana, auf der Maria Jesus zum Weinwunder drängt - hat sie sich im Libanesischen Kana abgespielt.

    "Heiliger Geist, erfülle uns" ist die zentrale Bitte der Liturgie zum diesjährigen Weltgebetstag. Viele Jahre wurde das Land von einem Bürgerkrieg erschüttert, der noch immer nachwirkt. Die Wunden heilen nur langsam, die hoffnungslosen wirtschaftlichen Verhältnisse treiben viele zur Auswanderung, vor allem die Jugend. Trotzdem geben die Frauen und Mütter, die selbst Elend und Tod reichlich erfahren haben, nicht auf. Sie suchen nach den Spuren des Heiligen Geistes.

    Anna Stornowski

     

    Gottesdienste zum Weltgebetstag am 9. März,
    10 Uhr: Schlemmin, 15 Uhr: Ahrenshagen.

    Kinderseite

    Wo wohnen eigentlich die Eskimos?

    Und wie können die Eskimos in so einer eisigen Gegend leben? Antworten auf diese Fragen gibt es beim nächsten äktschen. Einmal monatlich sind Kinder zwischen 6 und 12 Jahren eingeladen zum ins Pfarrhaus nach Ahrenshagen. Spiele, Aktionen und Kreatives zu wechselnden Themen bieten einen Nachmittag lang spannende Unterhaltung. Am 17. Januar wollen wir uns auf eine Nordpolexpedition begeben. Wir werden am eigenen Körper erfahren, wie Eskirnos leben und einen Schlittenhund treffen. Gut gerüstet, mit wetterfester Kleidung, starten wir am 17. Januar um 15.30 Uhr. Um 18 Uhr werden wir von unserer Expedition zurück sein.
    Es ist so kalt!
    10. Januar 2003
    Orgeleinweihung demnächst
    Schlemminer Orgel erklingt im Februar nach 30 Jahren wieder
    Einweihung wird mit einem Konzert gefeiert werden

    Kirche Schlemmin

    Die Schlemminer Kirche wird mehr und mehr von den Gästen des Schlosshotels für Hochzeiten genutzt. Nun ist auch die Sanierung der Orgel abgeschlossen.

    OZ-Foto: Michael Schißler
    Schlemmin. Einen großen Termin können sich die Mitglieder der Kirchengemeinde Ahrenshagen schon einmal für den kommenden Monat vormerken: Am 16. Februar wird die Buchholzorgel in der Schlemminer Kirche eingeweiht werden. Das freut nicht nur Pastor Klaus Christian Hirte. "Beginnen wird die Feierlichkeit um 14 Uhr im neuen Gemeinderaum, den die Kirchengemeinde von der Kommune angemietet hat", sagte Hirte. In diesem Versammlungsraum wird es dann eine große Kaffeetafel geben. Um 16 Uhr gibt dann Martin Rost auf der wiederhergestellten Orgel ein Konzert. Das dürfte dann der Höhepunkt sein. Nach dreißig Jahren Schweigen erklingt dann wieder die Buchholzorgel in der Schlemminer Kirche. Zum Weihnachtsfest, so berichtete Klaus-Christian Hirte, habe man sie schon einmal hören können, allerdings lediglich mit zwei Registern.
          Wenn es sich dann ermöglichen lässt, sollen die Besucher noch einen besonderen Anblick bekommen. Pastor Hirte hat zwei Messingleuchter zum Aufarbeiten gegeben, gelingt es ihm, sie noch vor der Orgeleinweihung abzuholen, dann werden auch sie die Schlemminer Kirche schmücken. Derzeit sind die beiden Leuchter bei einem Spezialbetrieb in Thüringen. Der größere von beiden soll für elektrisches Licht ausgerüstet werden.
          Die Leuchter werden dann auch strahlen, wenn Ehepaare vor den Traualtar treten. Für die kommende Zeit liegen drei Hochzeitsanmeldungen für die Schlemminer Kirche vor.
          Mittlerweile sind die Schäden nach dem Einbruch am 23. Dezember beseitigt worden. Der Schaden an den Fenstern und der Inneneinrichtung belief sich nach Angaben von Hirte auf etwa 1000 Euro.
    MSC

    Ostseezeitung vom 18./19.01.03
    Wir haben viel vor!

    Jahr der Bibel

    Liebe Gemeinde,
    wissen sie auf Anhieb, wo in ihrem Haushalt die Bibel liegt? So mancher müßte wohl ein wenig suchen und eventuell erst den Staub von seiner Bibel wischen. "Suchen. Und Finden." - so lautet das Motto für das Jahr der Bibel 2003. Die beiden großen christlichen Kirchen und auch viele Freikirchen wollen die Bibel in diesem Jahr wieder besonders ins Gespräch bringen. Für viele erscheint sie heute wie ein Buch mit sieben Siegeln, irgendwie weit weg von unserer Wirklichkeit, antiquiert. Allenfalls noch für ganz fromme Menschen zu gebrauchen. Dabei ist die Bibel das meist übersetzte Buch der Welt. In über 2287 Sprachen liegen zumindest einzelne ihrer Schriften vor.
    Und sie ist auch eines der spannendsten Bücher. Denn sie berichtet über die Wurzeln der Menschheit und über die Geschichte Gottes, mit uns Menschen. Sie ist voll von Freude, Trauer, Hoffnung und Verzweiflung Liebe und Leidenschaft. All das, was das Leben schön und wertvoll macht. Wer in der Bibel liest, kann dort Orientierung und Ermutigung zum Leben finden. Und darum lohnt es, dieses alte Buch wieder neu für sich zu entdecken. Ganz privat für sich zu Hause oder auch bei der Bibelwoche in unserer Gemeinde, bei der in diesem Jahr Texte aus dem Römerbrief des Paulus besprochen werden. Als der berühmte Dichter Bertolt Brecht einmal gefragt wurde, was er denn auf eine einsame Insel mitnehmen würde, da antwortete er - für viele überraschend: "Sie werden lachen, die Bibel."
    Es grüßt Sie herzlich Ihr Pfarrer

    Klaus-Christian Hirte

    10. Januar 2003
    Zum Geleit ins beginnende Jahr

    Geleit für 2003

    Die Jahreslosung soll uns durch das ganze Jahr hindurch begleiten.

    Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.
    1. Samuel 16,7

    Einstweilen grüßen wir mit dem Lied von Dietrich Bonhoeffer:

    Von guten Mächten ...

    Von guten Mächten treu und still umgeben,
    behütet und getröstet wunderbar,
    so will ich diese Tage mit euch leben
    und mit euch gehen in ein neues Jahr.

    Noch will das alte unsre Herzen quälen,
    noch drückt uns böser Tage schwere Last,
    ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
    das Heil, für das du uns bereitet hast.

    Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
    des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
    so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
    aus deiner guten und geliebten Hand.

    Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
    an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
    dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
    und dann gehört dir unser Leben ganz.

    Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
    die du in unsre Dunkelheit gebracht,
    führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
    Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

    Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
    so laß uns hören jenen vollen Klang
    der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
    all deiner Kinder hohen Lobgesang.

    Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

    1. Januar 2003
    © Pfarramt Ahrenshagen, 30.12.2002