Was 2002 geschah
Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus unserem Gemeindeleben. Die Seite wird in unregelmäßigen Abständen aktualisiert, schauen Sie ab und zu mal vorbei!
Weihnachtsstress
Die Ostseezeitung hat am 20.12.2002 einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem Weihnachtstress von Pastoren beschäftigt. Wir haben ihn zur Lektüre in unser Archiv aufgenommen.

Bei Interesse hier klicken!  

Was an ihm interessant ist, ist nicht so sehr die weihnachtliche Arbeitsbelastung für Pastoren. Auch Feuerwehren, Rettungsdienste etc. haben Weihnachten besonders viel Arbeit.
Bemerkenswert ist im Artikel das aus nichtkirchlicher Sicht beschriebene Problem schrumpfender Gemeinden, wachsender Zuständigkeitsbereiche der Pastoren u.a. für historische Kirchen, deren Erhaltung finanziell wie organisatorisch kaum noch zu leisten ist.
Alte Kirchen sind nationales Kulturgut, auf das niemand gerne verzichten würde. Aber dieses Kulturgut wird auf Dauer nicht von Pastoren im Nebenamt erhalten werden können.
Mauerwerkssanierung in Tribohm

Die Sanierung des Mauerwerks im Chorbereich und an der Garvekammer wurde erfolgreich abgeschlossen.

Damit ist etwa ein Drittel des Mauerwerks der Kirche erneuert. Die schlimmsten Durchfeuchtungen der Wände im Bereich des Chores sind damit gestoppt. Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Wände soweit getrocknet sind, daß man an die Innenrenovierung der Kirche denken kann.

Das Mörtelgutachten, ein Konzept zur Innensanierung und die Neuverfugung haben insgesamt 25.000 gekostet. 9.000 verdanken wir einer großzügigen Einzelspende. Die selbe Summe gab die Deutsche Stiftung Denkmalschutz dazu. 7.000 kommen aus Mitteln unserer eigenen Gemeinde.
Allen Gebern unsern herzlichen Dank!

Das erste Drittel des Geldes hat sich übrigens eine einheimische Baufirma für ordentliche Arbeit verdient!

Einen Bericht zu diesen Arbeiten finden Sie gleich

HIER >>  

Ahrenshagen, den 01.12.2002
Neue Fugen!

Auch wenn es zunächst merkwürdig aussieht, die neu verfugten Wände können nun die nächsten 750 Jahre halten. Ursprünglich war die Außenwand bemalt.
Martinstag 2002
Martinsfest

Am 11. November hatte unsere Kirchengemeinde Ahrenshagen-Pantlitz zum Martinsfest eingeladen. Viele Kinder brachten nicht nur ihre Laternen, sondern auch Eltern und Großeltern mit in die Ahrenshäger Kirche zum Gottesdienst. Anna Stornowoski hatte mit den Konfirmanden ein Martinsspiel eingeübt, in dem anhand eines großen, selbstgemalten Buches vom Lebensweg des späteren Bischofs Martin berichtet wurde.

Nach Gebet und Segen zogen die Kinder mit ihrer Begleitung zu Dudelsackkängen durch die Priesterei zur großen Wiese hinter dem ehemaligen Pfarrhaus, auf der die Freiwillige Feuerwehr Ahrenshagen ein großes Lagerfeuer entzündet hatte. Hier teilten Groß und Klein die vom Kindergarten gebackenen Martinsbrezeln miteinander. Während leuchtende Kinderaugen, Laternen und Feuer miteinander wetteiferten, stärkten sich die Erwachsenen bei Tee und Glühwein.

Sibylle Dally, 23.11.2002

Martinsfest

Gedanken zum Erntedankfest
Erntestimmung in Ahrenshagen

Schön sind diese großen Strohrollen auf den Feldern. Für einige Tage waren sie auch bei uns zu sehen. Aber nicht lange. Denn das Wetter war in diesem Jahr so unbeständig, daß jeder Landwirt versucht hat, die Ernte möglichst schnell ins Trockene zu bringen. Rekorde wird es wohl in diesem Jahr nicht geben. Und trotzdem hat auch diese Ernte wieder viel Arbeit gemacht. Tag und Nacht sind die Traktoren und Mähdrescher unterwegs gewesen.

Aber es liegt nicht allein in unserer Hand, ob unsere Arbeit gelingt. Immer wieder kann auch etwas dazwischenkommen. Das Wetter zum Beispiel ist ein wichtiger Faktor in der Landwirtschaft.

In Sachsen wären viele Landwirte sicherlich froh gewesen, wenn sie überhaupt etwas geerntet hätten in diesem Jahr. Aber oft genug hat das Wasser Monate der Arbeit in wenigen Stunden hinweg geschwemmt. Und betroffen ist dann nicht nur die Ernte dieses Jahres, sondern mitunter auch die Existenz des ganzen Betriebes.

Wir haben hier in unserer Region also - trotz der durchwachsenen Ernte auf Feldern und in den Gärten - allen Grund zur Dankbarkeit auch und gerade in diesem Jahr.

Der Apostel Paulus schreibt im 2. Korintherbrief: "Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen."

"An Gottes Segen ist alles gelegen" - wir kennen dieses Sprichwort, aber nimmt das überhaupt noch jemand ernst heute?

Das Erntedankfest, das wir in diesem Jahr am 6. Oktober in Tribohm feiern wollen, soll uns auch an den Segen Gottes erinnern, auf den wir bei all unserm Tun angewiesen sind.

Erntedank ist ein buntes und eindrückliches Fest in der Christenheit, seit vielen Jahrhunderten. Man bringt seine Gaben - die des Feldes und der Gärten - zum Altar, um damit Gott zu danken. Und gleichermaßen geben sie, wenn man so will, auch ein Zeugnis der Tatkraft unseres Glaubens. Und so betrifft Erntedank immer auch uns selbst.
Es stellt, wenn es gut geht, uns infrage. Wie selbstverständlich gehen wir mit den Gaben der Natur um? Welche Mühe kostet es, sie herzustellen? Wie dankbar dürfen wir sein, das wir genug davon haben.

12. September 2002
HALLO KINDER!

Schlüpft in neue Rollen

Einmal Detektiv spielen oder wie Pippi Langstrumpf durch die Villa Kunterbunt hüpfen oder mit der Zeitmaschine in vergangene Zeiten reisen, oder..., oder..., oder... . Es gibt so viele Rollen, in die man schlüpfen kann. Am action!, einmal in jedem Monat, habt Ihr Gelegenheit dazu. Jeder action! hat ein anderes Thema. Darum drehen sich die Spiele, Geschichten und Aktionen einen Nachmittag lang. Manchmal verkleiden wir uns oder es gibt einen Schatz zu entdecken.

Spass mit Äktschen

Der nächste findet am 20. September 2002 von 15.30 Uhr bis 18 Uhr in Ahrenshagen statt. Diesmal könnt Ihr in die Rolle eines Reporters schlüpfen. Ihr werdet verschiedene Aufträge bekommen und dann recherchieren, interviewen, Umfragen starten und kleine Artikel schreiben. Am Ende wird dann eine Zeitung entstehen.

Wir treffen uns um 15.30 Uhr mit dem Fahrrad vor der Amtsverwaltung in Ahrenshagen.

Der folgende action! ist am 11. Oktober 2002 um 15.30 Uhr im Pfarrhaus Ahrenshagen.

Es freut sich auf Euch Anna Stornowski

Das ist stark!

Echt stark, Augustine

Um starke Frauen aus der Bibel wird es an einem langen Wochenende in den Herbstferien gehen.

Damit sind nicht nur Frauen gemeint, die ihre Muskeln benutzt haben, sondern auch Frauen, die ihren Verstand und ihr Gefühl einzusetzen wussten. Ihr werdet Augustine kennen lernen. Augustine ist ein lustiges und neugieriges Mädchen. Zusammen mit ihr werdet Ihr tolle Abenteuer erleben. Wenn Ihr Lust habt, gemeinsam mit anderen Kindern von diesen Frauen zu erfahren, Theater zu spielen, kreativ zu sein und miteinander eine schöne Zeit zu verbringen, dann meldet Euch an unter der Telefonnummer 038225-31188.

WismarWir reisen vom 17.-20. Oktober ins Jugendhaus nach Wismar.
Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren können mitfahren.
Die Teilnahme kostet 20 . Geschwister zahlen nur 15 pro Kind. Der günstige Teilnehmerbeitrag ist möglich durch Fördergelder.

10. September 2002
Neues über unsere Orgeln

Ahrenshagen

Die Kirche in Ahrenshagen hat im Moment keine Orgel. Eine Thüringer Orgelbaufirma hat Teile der Schulze-Orgel mitgenommen. Sie soll in der Saalfelder Werkstatt repariert werden. Noch in diesem Jahr wird die Orgel dann in neuem Klang zu hören sein. Finanziert wird diese längst überfällige Sanierung durch Zuschüsse der Pommerschen Landeskirche, der Evangelischen Kirche der Union (EKU). Das ist der Kirchenbund, dem unsere Landeskirche angehört, sowie durch Spenden aus unserer Gemeinde.

Orgelforscher
Die Orgelreparatur bot den Konfirmanden willkommene Gelegenheit, das Innere der Orgel zu erforschen.
Wie die Orgelpfeifen ....
Das sahen die Konfirmanden auch: Diese Pfeifen! Man mag nicht glauben, daß mit Blech und Brettern so edle Klänge erzeugt werden können!

Schlemmin

Nach langer schwerer Krankheit ist der Rostocker Orgelbaumeister Karl Wieneke nun wieder gesund. So können die Arbeiten an der Orgel in Schlemmin weitergeführt werden. Wenn alles gut geht, wird die Buchholz-Orgel zu Weihnachten fertig sein. Ein Termin für die offizielle Einweihung steht aber noch nicht fest.
3. September 2002
Reparaturen gehen weiter
Mauerschäden Nun ist es amtlich. Die Tribohmer Kirche ist nachweislich eine der ältesten Vorpommerns. Chor und Schiff wurden nahezu in heutiger Gestalt gegen 1240 errichtet. Das hat ein Gutachten des Bauforschers Tilo Schöfbeck ergeben. Einzelheiten dazu werden demnächst veröffentlicht.

Aber nicht nur die Kirche ist sehr alt, sondern, im Gegensatz zur bisherigen Ansicht aller einschlägigen Experten, auch der hölzerne Glockenturm. Er stammt laut dendrochronologischer Untersuchung von 1419. Sollten im nächsten Jahr Fördermittel bewilligt werden, dann kann mit den so notwendigen Sanierungsarbeiten auch am Turm begonnen werden.

Seit einigen Tagen stehen an der Tribohmer Kirche wieder Gerüste. Dort soll noch in diesem Jahr mit der Aussensanierung der Fassade begonnen werden. Besonders im Chorbereich hat eindringendes Wasser die Wände erheblich geschädigt. Mehr dazu ...
Nun wird das Feldsteinmauerwerk im Chorbereich teilweise neu verfugt, um die Wände trocken zu bekommen. Dazu muß zunächst festgestellt werden, welche Mörtel für diese Arbeiten verwendet werden können. Im Innenbereich der Kirche wird ein Gutachten der Landesrestauratorin Elke Kuhnert klären, wie die weiteren Sanierungsschritte aussehen könnten. Finanziert werden die Arbeiten durch eine großzügige Spende, Zuschüsse der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und durch Mittel unserer eigenen Gemeinde.

1. September 2002
Chorkonzert
Am Mittwoch, dem 21. August gab es zur Freude der Zuhörer, aber auch der Aktiven in der Ahrenshäger Kirche das Chorkonzert des Barther Singkreises unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Emil Handke. Gesungen wurden Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Schütz.

Die Kollekte in Höhe von 800 ist für die Beseitigung von Flutschäden im Ort Bennewitz bei Wurzen bestimmt.

Wir danken Herrn Handke und seinen tüchtigen Sängern, wir danken aber auch allen Spendern!

25. August 2002
Chorkonzert in Ahrenshagen
Jubiläum in Pantlitz

X.tes Pantlitzer Burgwallsingen

Burgwallsingen 2002
Zum nunmehr zehnten Male läutete am vergangenen Samstag, dem 29. Juni, die Glocke der Pantlitzer Kirche das Burgwallsingen ein. Diese Kirche liegt hoch über der Recknitz, die sich in einem ehemaligen Urstromtal einmalig schön dahinschlängelt.
Angereist waren in diesem Jahr nicht nur der St. Klaren-Chor aus Ribnitz-Damgarten unter Leitung Karin Kellers, der Gemischte Chor Bad Sülze/Groß Lüsewitz mit seiner Leiterin Dr. Ingrid Wulfert, der Kinder- und Jugendchor Eixen mit Flötenkreis unter Beate Mahlburg und der Kirchenchor Marlow, dessen Leiter Udo Steinhauer in diesem Jahr die Musikalische Leitung innehatte, sondern auch der Gemischte Chor der Städtischen Musikschule Potsdam unter der Leitung Marion Kuchenbeckers.
Vor fast 400 begeisterten Zuhörern boten die Chöre in der mit Bildern von Susanne Hirte und Seidenmalerei von Sybille Dally geschmückten Kirche ein buntes Programm aus Volksliedern, Geistlicher Musik und Gospels.
In der Pause bestand die Möglichkeit, sich an hausgebackenem Kuchen zu laben, einen Spaziergang durch das historische Pantlitz zu unternehmen oder einen Blick vom Kirchturm über das von Natur- bzw. Landschaftschutzgebieten umgebene Dörfchen zu werfen.

Alle Chöre traten - wie in jedem Jahr - unentgeltlich auf und der gesamte Erlös der Veranstaltung wird, wie üblich, in die weitere Restaurierung und Erhaltung der Pantlitzer Kirche fließen.

Sybille Dally 6. Juli 2002
Aufregendes in Schlemmin

Goldene Konfirmation

Erstmals wurde eine alte Tradition auch in der Schlemminer Gemeinde wiederbelebt. In einem festlichen Gottesdienst am 16.Juni 2002 wurde der 50 Jahre zurückliegenden Konfirmationen gedacht.
Alle, die zwischen 1948 und 1952 in Schlemmin konfirmiert worden sind, waren eingeladen. Einige wohnen noch in der Gegend. Andere waren von weither angereist. Das gab ein herzliches Wiedersehen. Viele hatten sich aus den Augen verloren und Mühe, sich wiederzuerkennen. Schon am Vormittag kamen einige Gäste in die Kirche, um die Ausstellung mit den von Frau Staudler gesammelten Fotos aus den vergangenen Jahrzehnten der Schlemminer Dorfgeschichte zu sehen. Ein großes Hallo gab es beim Entdecken alter Schulfotos und es wurde versucht, den abgebildeten Gesichtern Namen zuzuordnen.

Vor dem Gottesdienst, der um 13.00 Uhr begann, versammelten sich die Goldenen Konfirmanden vor der Kirche und zogen, so wie vor 50 Jahren, zu den Klängen der Orgel ein. Auch viele Schlemminer hatte dieser Anlaß angelockt, so dass die Kirche gut gefüllt war. Pfarrer Hirte verlas für jeden Konfirmanden den Konfirmationsspruch und überreichte eine Urkunde zur Erinnerung. Es wurde auch derer gedacht, die aus verschiedenen Gründen nicht hatten kommen können. Besonders festlich wurde der Gottesdienst durch die musikalische Umrahmung von der Ribnitzer Marienkantorei unter der Leitung von Hartmut Zilch.

Beim anschließenden Kaffeetrinken im Schloß Schlemmin konnten Erinnerungen ausgetauscht und Kontakte neu geknüpft werden. Ein Vortrag zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Schlemmin von Pastor i. R. Michael Reimer rundete den Nachmittag ab.

Nicht nur die Gäste, sondern auch die Schlemminer Gemeindeglieder haben die lebendige Atmosphäre des Tages sehr genossen. Dank gebührt allen, die am Gelingen dieses Festtages beteiligt waren.

Die Konfirmanden vorm Schlemminer Schloß

A. Stornowski 5. Juli 2002
Für junge Mütter (und Väter ?) ...

Krabbelgruppe

"Die Kirchenmäuse"

Wünschen Sie sich
* Kontakte und Gespräche mit anderen jungen Eltern?
* Spielgefährten für Ihr Kind?
* Anregungen und Anstöße für Ihre jetzige Lebenssituation?
* eigene Ideen in einer Gruppe auszuprobieren?

Kommen Sie zu den "Kirchenmäusen"
Treffpunkt für Eltern mit Babies
und Kleinkindern bis 4 Jahre

Freitags, um 16.30 Uhr im Pfarrhaus Ahrenshagen
Altes Dorf 10, Tel.: 038225 / 223
Alle 14 Tage!

Noch eine Orgelreparatur...

Reparatur der Ahrenshäger Schulze-Orgel

Die Orgel in der Ahrenshäger Kirche besitzt hohen historischen Wert.

(Wer sich für Einzelheiten interessiert, kann sich hier informieren.)

Die Orgel ist ein Werk von Johann Friedrich Schulze aus Paulinzella (1793-1858), dem berühmtesten Orgelbauer seiner Zeit. Eine seiner besten Orgeln verbrannte 1945 in der Lübecker Marienkirche. Heute gibt es nur noch wenige Orgeln von ihm.

Die Orgel wird nun restauriert.

Die Kosten eines ersten Bauabschnitts werden sich auf 11.000 Euro belaufen. Etwa die Hälfte davon trägt die Pommersche Landeskirche, ein Viertel der Orgelfond der EKU
(= Evangelische Kirche der Union, das ist der Verband der ehemals preußischen, von Friedrich Wilhelm III. im Jahre 1817 angeregten, vereinigten Kirchen, denen lutherische und reformierte Gemeinden gemeinsam angehören. Das sind die heutigen Landeskirchen von Anhalt, Berlin-Brandenburg, der Schlesischen Oberlausitz, Pommern, Rheinland, [Provinz] Sachsen und Westfalen).
Den Rest des Geldes muß die Gemeinde selber aufbringen. Hier sind wir dringend auf Spenden angewiesen.
14. Februar 2002
Gute Nachricht ...

Die Schlemminer Orgel wird überholt

Die Schlemminer Buchholz-Orgel, deren Prospekt fehlt, deren Inneres (Bild unten) ebenfalls schwere Schäden zeigt, ist in diesen Tagen ausgebaut worden, um in der Orgelwerkstatt instand gesetzt werden zu können. Mehr dazu ...

Die Orgel wird am 2. Juni eingeweiht werden. Sie wird dann anstelle der bisherigen weißen Latten wieder einen richtigen, mit Pfeifen besetzten Prospekt zeigen.

Hier ein Abschiedsblick!

Orgelprospekt
Ausbau der Orgel

Das Bild zeigt Orgelbauer Karl Wienecke von der Rostocker Orgelbaufirma Schmidt beim Ausbau der Orgel.

Ein Angebot für die Kinder

Winterfreizeit für Kinder an der Ostsee

Bist du zwischen 6 und 12 Jahren und hast in den Winterferien noch nichts vor? Würdest du gern gemeinsam mit anderen Kindern den winterlichen Strand erkunden, Wind und Wetter spüren?

Bloß zur Erinnerung: So sieht die Ostsee im Winter aus!

Die Ostsee!
Machst du dir manchmal Gedanken darüber, wie wir Menschen die Natur bewahren können? Dann komm mit uns in den Februarferien auf eine Erlebnisreise an die Ostsee. Ausgehend von der Schöpfungsgeschichte in der Bibel wollen wir singen, spielen, basteln und Abenteuer erleben. Wir wohnen in Lubmin oder auf der Insel Hiddensee.

Die Freizeit findet vom 9.2.-14.2. 2002 statt.

Die Teilnehmergebühr beträgt inklusive Fahrt, Unterkunft und Verpflegung 30 EURO.

Anmeldung bitte an das: Evangelische Pfarramt, Altes Dorf 10, 18320 Ahrenshagen, Tel.: 038225/223.

Die Anmeldung wird gültig mit der Überweisung des Teilnehmerbetrages auf das Konto der Ev. Kirchengemeinde mit dem Kennwort: Winterfreizeit

Die Anmeldung muß bis zum 1.Februar bei uns eingangen sein.

Anna Stornowski (Schlemmin)
und Ulrike Wolff (Lüdershagen)
Wie es mit der Tribohmer Kirche steht

Abschluß der Dacharbeiten

Die Bauarbeiten an der Tribohmer Kirche wurden kurz vor Weihnachten beendet. Lange sah es so aus, als ob sich dieser Termin nicht halten ließe. Das Wetter ermöglichte aber doch den rechtzeitigen Abschluß der Arbeiten. In diesem ersten Bauabschnitt wurde zunächst der komplette Dachstuhl im Kirchenschiff und im Chorbereich instandgesetzt. Dabei hat man möglichst viel alte Substanz erhalten. Nur schwer geschädigtes und nicht mehr verwendbares Holz wurde ausgetauscht. Die meisten Holzverbindungen wurden nach alten Methoden wiederhergestellt.

Bild: Historische Riegelkonstruktion im Dachstuhl der Kirche in Tribohm

Riegelkonstruktion
Die stellenweise brüchige Mauerkrone wurde verfestigt und wieder aufgemauert. Anschließend wurden das Kirchenschiff und der Chor neu eingedeckt. Bei den Bauarbeiten hatte man festgestellt, daß die Außenmauer schwer geschädigt ist. Feuchtigkeit dringt dadurch in die Wände ein. Das betrifft insbesondere den Chorbereich der Kirche. Deshalb wurde vom Denkmalschutz genehmigt, daß eine Dachrinne die Feuchtigkeit ableitet. Das ist ansonsten bei so alten Gebäuden unüblich.

Wie soll es in Tribohm weitergehen?
Als nächster Bauabschnitt soll der Turm saniert werden. Fördermittel sind beantragt, aber noch nicht bewilligt. Der Turm, dessen heutige Konstruktion vermutlich von 1650 stammt, ist außerordentlich stark geschädigt. "Es grenzt an ein Wunder, daß er noch steht", sagen die Experten. Da der Turm bauhistorisch sehr wertvoll ist, wird die Sanierung von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz in Bonn sowie dem Landesamt für Denkmalpflege unterstützt. Allerdings muß die Kirchengemeinde erhebliche finanzielle Mittel aufbringen. Das kann nur mit Hilfe von Spenden gelingen.

Wenn Sie Interesse am weiteren Fortgang der Arbeiten an der Tribohmer Kirche haben, dann unterstützen Sie uns bitte mit einer Spende auf das Konto der Kirchengemeinde!

Ev. Kirchgemeinde Ahrenshagen-Pantlitz,
Volksbank Ribnitz-Damgarten BLZ 13061108,
Kontonummer: 2373742
Kennwort: Kirche Tribohm

Nur gemeinsam wird es uns gelingen, eine der ältesten Kirchen Vorpommerns zu retten!

Zum Geleit ins beginnende Jahr

Zur Jahreslosung 2002

Seit langer Zeit gibt es für jedes Jahr die sogenannte Jahreslosung. Das ist ein Bibelvers, der uns durch das ganze Jahr hindurch begleiten möchte.

Jahreslosung 2002
Ja, Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.
Jesaja 12,2

Ich finde diesen Bibelvers für das Neue Jahr sehr schön. Hier lobt der Prophet Jesaja - rund 700 Jahre vor Jesu Geburt - aus vollem Herzen seinen Schöpfer. Und in diesem Satz steckt ein wunderbares Versprechen. Gott wird bei uns sein, auch wenn es uns nicht gutgeht. Er läßt uns nicht im Stich. Wir können uns auf ihn verlassen. Denn unsere Zeit liegt in Gottes Händen. Unser Leben ist aufgehoben bei ihm - gut aufgehoben. In diesem Sinne möchte ich Ihnen eine kleine Geschichte erzählen.
Es geschah auf einem Marktplatz. Ein Hochseil ist gespannt. Der Platz ist voller Menschen, die dicht gedrängt stehen.

Es balanciert ein Hochseil-Artist über das Seil: Ohne Netz und mindestens vierzig Meter über dem Boden. Er schiebt eine Schubkarre durch den Himmel. Sehr klein ist er aus dieser Entfernung. Schritt für Schritt setzt er, sehr behutsam. Endlich erreicht er das Ende des Seils: Begeisterter Applaus bricht aus. Das Seil schwankt. Schnell macht er sich auf den Rückweg und erreicht sein Ziel: Der ganze Platz jubelt. "Zugabe!", rufen die Zuschauer, "noch einmal, bitte."
Da gibt der Artist ein Zeichen, und die Menge verstummt. "Wer von euch kommt mit?", fragt der Artist, "wen darf ich in meiner Karre über das Seil fahren?" Niemand antwortet; der Marktplatz bleibt still, sehr still.
Dann hört man eine Kinderstimme: "Ich komme mit";
Die Fahrt beginnt: erst hin - und dann auch wieder zurück. Als der Junge aus der Karre klettert, zögert die Menge ein wenig, aber dann dröhnt der Applaus über den Platz. Und alle stürzen sich mit ihren Fragen auf das Kind: "Warum hast du da mitgemacht? Wie konntest du das wagen?" Der Junge antwortet: "Ja, was habt ihr denn geglaubt? Der da oben ist doch mein Vater!"
"Ja, Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen."
1. Januar 2002
© Pfarramt Ahrenshagen, 5.1.2002