Der Chor und seine Schätze

Opferstock?

Gleich neben dem Eingang ein verschließbares
Wandschränkchen, etwa 80 cm hoch, dem man sein Alter durchaus ansieht. Die Tür soll aus dem 15. Jahrhundert stammen.
Eine Sakramentsnische, wie die Fachleute meinen. Bei näherem Hinsehen findet man in der Mitte auch einen Einwurfschlitz: Aha, ein Opferstock.
Wenn es stimmt, daß es erst eine Sakramentsnische, dann ein Geldschrank war, ist dieser Wandel schon bemerkenswert.

Blick ins Schiff

Auch wenn wir hier den Altar und das Patronatsgestühl unterschlagen, ohne den schnellen Blick ins Kirchenschiff geht es nicht. Im Vordergrund eine Grabplatte von 1739. Rechts vorn die hölzerne Taufe. Anders als der Chor hat das Schiff eine Balkendecke.

Nordkappe

Das Weihnachtsbild, die Geburt Jesu, leider nur noch mühsam zu erkennen, in der Nordkappe des Chores.
Links befindet sich Maria, das Kind auf dem Schoß, in der Mitte versorgt Josef Ochs und Esel; unten sind die drei Könige, darüber zwei Hirten mit Schafen und Schweinen, rechts ein Pferdeknecht mit zwei Pferden. Über dem Ganzen schwebt ein Engel mit einem Spruchband.
Daß der Ochse (obere Bildmitte) besonders gut zu erkennen ist und dem mecklenburgischen Landeswappen so ähnlich sieht, ist sicher kein Zufall.
Auf das Bild klicken und ein bißchen warten ergibt bessere Sicht.


Brennglas
Ostkappe

Das Bild der Ostkappe hier nur teilweise, es stellt das jüngste Gericht dar und ist wegen des Kanzelaltars von unten nicht im Ganzen zu fotografieren.
Viel besser ist es, bei gutem Wetter (wegen des Lichtes!) und mit viel Muße die Darstellung im Original zu studieren.


Lupe, was sonst?
© Pfarramt Ahrenshagen, 30.07.2000